Monatliches Archiv:August 2009

Urlaub in Schweden im Herbst

Herbstferien in Schweden – Erholsame Kurzurlaube, anregende Städtereisen, Erblebnis Reise und günstige Weihnachtseinkäufe

Die schwedische Tourismusbranche hat in diesem Sommer wieder Rekordzahlen verzeichnet. Viele Raststätten, Campingplätze, Ferienhausanlagen, Vergnügungsparks, Zoos oder Ausflugsboote erreichten im Juli ihre Kapazitätsgrenze. “Ausgebucht” hieß es allerorten.

Schweden - Hafen von Göteborg
Schweden – Hafen von Göteborg – Foto: schwedentipps.se

Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen fördert Schwedens Regierung den Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor – man hat erkannt, wie wichtig ausländische Besucher für den heimischen Arbeitsmarkt sind. Zum anderen ist es Schweden gelungen, sich klug, sympathisch und erfolgreich zu vermarkten. Überdies hat Schwedens Tourismus in diesem Sommer von der Wirtschaftskrise profitiert, denn viele Besucher aus Deutschland, Norwegen, Holland und Polen haben auf Fernreisen verzichtet und sind in Europa geblieben.

Abgesehen vom Skitourismus in den Bergen hat sich der schwedische Tourismus bislang auf die Monate Juni bis August konzentriert. Mittlerweile verlängern jedoch viele Touristenattraktionen ihre Saison in den September, ja Oktober hinein, wenn auch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Diese Verlängerung kommt nicht zuletzt Familien mit Schulkindern entgegen, die die Herbstferien zu einem Kurzurlaub nutzen wollen.

Wer im Herbst in Schweden Urlaub macht, kann einige Vorteile genießen. Ferienhäuser und Ferienwohnungen werden oft günstiger als im Sommer angeboten. So gibt es Ferienhäuser schon für 140 Euro pro Woche, z. B. in Småland. Solche Angebote sind ideal für Angler, Wanderer, Pilzfreunde und alle, die in der Natur Ruhe und Erholung suchen.

Wer nicht abschalten will, sondern im Gegenteil quirliges Stadtleben mit Kultur und Unterhaltung sucht, wird in den drei schwedischen Metropolen Stockholm, Göteborg und Malmö fündig. Stockholm lockt z. B. mit dem Museum für moderne Kunst, dem Vasa-Museum und dem Schwedischen Nationalmuseum, Göteborg dagegen mit dem Universeum, dem Naturhistorischen Museum und dem Kunstmuseum. In allen Städten gibt es ein reichhaltiges Angebot an Konzert-, Oper- und Theatervorstellungen. Restaurants mit skandinavischer Küche laden zu spannenden Delikatessen ein.

Die Herbstferien eignen sich auch für erste Weihnachtseinkäufe. In Schweden gibt es viele Hersteller und Versandhäuser mit günstigem Fabrikverkauf, Lagerverkauf und Werkverkauf (sogenannte Factory Outlet Stores). Bekleidung, auch Funktions- und Outdoor-Bekleidung, Schuhe und Taschen sind dank starkem Euro oft billiger als in Deutschland. Überdies kann man im Glasreich (“Glasriket”, Småland), im Stoffreich (“Tygriket”, Västergötland) und in anderen Regionen Schwedens geschmackvolle und praktische Souvenirs aus Glas, Textilien und Holz finden – schwedische Design-, Handwerks- und Kunstgegenstände sind beliebte Weihnachtsgeschenke.

Urlaubs- und Einkaufstipps für die Herbstferien finden sich auf Schwedentipps.se. Die Website bietet nicht nur nützliche Schweden-Informationen aus erster Hand, sie will auch inspirieren und unterhalten. So finden sich auf der Seite rund 600 Schweden-Fotos aus der eigenen Kamera. Skurrile und kuriose Nachrichten fehlen genauso nicht wie Betrachtungen zur schwedischen Mentalität in einem “Reise-Knigge”. Hinter der Website stehen Deutsche, die seit über zehn Jahren in Schweden leben und arbeiten.

Für alle, die in diesem Herbst in Schweden Urlaub machen wollen, bietet Schwedentipps.se Buchungsmöglichkeiten für Ferienhaus, Hotelzimmer, Flug, Fähre und Mietwagen. Überdies gehören Reisehandbücher, Sprachführer, Ratgeber für Schweden-Auswanderer, Landkarten und viele Schweden-Souvenirs zum Angebot von Schwedentipps.se.

Mount Obama in Karibikstaat Antigua und Barbuda

Karibikstaat Antigua und Barbuda benennt Berg nach US-Präsident

Kann ein Mann Berge versetzen? Yes he can. Vor allem wenn er Barack Obama heißt und Präsident der Vereinigten Staaten ist. Der kleine Inselstaat Antigua und Barbuda, im Nordosten der Karibik gelegen, hat seinen mit gut 400 Metern höchsten Berg, bis dahin als “Boggy Peak” bekannt, in “Mount Obama” umbenannt.

Die vorwiegend schwarze Bevölkerung Antiguas identifiziert sich stark mit ihren afrikanischen Wurzeln, der Großteil der Vorfahren kam als Sklaven im 17. und 18. Jahrhundert auf die Insel, um auf den Plantagen der britischen Kolonialherren zu arbeiten. Als Barack Obama zum ersten afroamerikanischen Präsidenten gewählt wurde, stand der kleine, seit 1981 unabhängige Karibikstaat mit seinen 77.000 Einwohnern, Kopf.

Am 4. August, Obamas Geburtstag und zugleich dem letzten Tag des antiguanischen Karnevals, der an das Ende der Sklaverei im Jahre 1834 erinnert, erfolgte die Umbenennung durch Premierminister Baldwin Spencer in einer feierlichen Zeremonie mit vielen geladenen Gästen. Obama selbst war nicht zugegen, er wurde vertreten durch den Chargé D’Affairs der US-Botschaft mit Sitz in Barbados, die auch für Antigua und Barbuda zuständig ist.

Das Gebiet rund um den “frisch gebackenen” Mount Obama ist von üppigem, tropischen Regenwald umgeben und war früher Rückzugsgebiet vieler Sklaven. Nun soll es ein Nationalpark mit Wanderpfaden für die Touristen werden, die das ursprüngliche Eiland vor allem für seine 365 weißen Traumstrände schätzen. Dabei verlautet der Slogan “The beach is just the beginning”, dass es hier noch weit mehr zu entdecken gibt: Zahlreiche Forts, alte Zuckerrohrplantagen, romantische kleine Dörfer und die quirligen Märkte der Hauptstadt St. John’s bieten den Besuchern noch jene Karibik, wie man sie sich vorstellt. Der Massentourismus ist auf Antigua noch nicht angekommen, und so soll es auch bleiben – trotz Mount Obama.

Die schoensten Inseln der Welt

Die indonesische Ferieninsel Bali ist die schönste Insel der Welt. Dicht gefolgt von den Malediven und der zu den Seychellen gehörenden Trauminsel La Digue.

Das ist das Ergebnis der von der Zeitschrift REISE & PREISE durchgeführten Wahl von “Miss Insel”, an der sich 3.500 Urlaubsreisende beteiligten. Die weitgereisten Leser des Magazins waren aufgerufen, ihnen persönlich bekannte Urlaubsziele anhand von 12 Testkriterien wie Strandqualität, Sauberkeit, Preisniveau, Natur und Kulturangebot zu bewerten. Platz 4 ging an die Zuckerinsel Mauritius im Indischen Ozean, Platz 5 an die thailändische Insel Koh Samui. Schönste Insel Europas wurde Mallorca vor Korsika und Sardinien. Das komplette Wahlergebnis mit den 50 schönsten Inseln der Welt ist unter reise-preise.de und in der Kioskausgabe des Magazins zu finden.

Die aeltesten Staedte der Welt

Während sich der Mensch auf die anstrengende Suche nach ewiger Jugend und Schönheit begibt, entdeckt der Hotelexperte Hotels.com die Schönheit des Alters neu: mit den vermeintlich ältesten, noch heute bekannten Städten der Welt.

Jericho ist am ältesten
Zugegeben, Archäologen, Historiker und Stadträte sind nicht immer einig, welche Stadt tatsächlich die älteste der Welt ist. Das Gros der Gelehrten aber nennt Jericho (arabisch Ariha) als eine der ältesten, ununterbrochen bewohnten Städte der Welt. Gleichzeitig ist die Stadt am Westufer des Jordan mit einer Lage von 250 Metern unter dem Meeresspiegel auch die tiefstgelegene Stadt der Erde. Jericho bietet einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Palästinas, wie die Ruinen des Hischam-Schlosses und den Ort “Deir Quruntel”, an dem Jesus 40 Tage lang gefastet haben soll. Wer Jericho besichtigen möchte, sollte im Mount Zion Hotel (Vier Sterne) in Jerusalem absteigen. Denn schon die 30-minütige Autofahrt nach Jericho, durch Wüsten- und Gebirgslandschaften, vorbei an historischen und religiösen Plätzen macht die Reise zu einem Erlebnis.

Grande Dame Europas ist Cádiz
Als älteste Stadt Europas gilt das im Süden Andalusiens gelegene Cádiz an der Costa de la Luz. Schon die Phönizier nutzten die Inselzunge aus Muschelkalk im Atlantik 1110 v. Chr. als Lager für Zinn und Silber. Wer an der Stadtgeschichte interessiert ist, sollte das Museo de Cádiz besuchen, dessen archäologische Funde in die Zeit der Phönizier zurückführen. Zusätzlich verfügt das Museum über eine große Gemäldesammlung und liegt direkt am beliebtesten Treffpunkt der Stadt, dem Plaza de Mina. Als Unterkunft empfiehlt Hotels.com das nahe gelegene Drei-Sterne-Hotel Hospedería Las Cortez De Cádiz.

Trier oder Worms? Deutschland ist uneinig.
In Deutschland beanspruchen mehrere Kandidaten den Titel als älteste Stadt für sich, allen voran Trier und Worms. Heißester Kandidat ist dabei die Stadt an der Mosel, die bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Zudem kann Trier die längste Geschichte als anerkannte Stadt vorweisen. Wahrzeichen und bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Porta Nigra, früheres römisches Stadttor und Weltkulturerbe der UNESCO, das 180 n. Chr. erbaut wurde. Einen tollen Blick auf das Wahrzeichen haben Städtereisende vom Mercure Hotel Porta Nigra, gegenüber dem Monument.

Auch Worms am westlichen Rheinufer im südöstlichen Rheinland-Pfalz ist Anwärter auf den Titel. Worms rühmt sich damit, bereits 5.000 v. Chr. von Ackerbauern und Viehzüchtern besiedelt gewesen zu sein. Erstmalig erwähnt wurde der Name “Worms” allerdings erst vor 1.400 Jahren. Egal, ob älteste Stadt Deutschlands oder nicht, eine Reise ist Worms immer wert, allein schon wegen des Turms der Nibelungenbrücke. Der stammt zwar erst aus dem 19. Jahrhundert, ist aber dennoch sehr beeindruckend. Für einen Ausflug in die Gegend empfiehlt der Hotelexperte das Drei-Sterne Ramada Hotel Lampertheim, zwischen Worms, Bergstraße und Mannheim gelegen.

Weitere Infos zu Hotels.com unter hotels.com

Klimawandel ermoeglicht Ausbreitung tropischer Viren

Erreger auf Reisen: Klimawandel ermöglicht Ausbreitung tropischer Viren nach Europa

Durch den Klimawandel treten tropische Virusinfekte zunehmend auch in Mitteleuropa auf. Konkret müsse sich Deutschland auf Infektionen mit dem Westnil-Virus und dem Chikungunya-Virus einstellen, berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf das Friedrich-Löffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Greifswald. Veränderte klimatische Bedingungen ermöglichten es Überträgern wie Insekten und Nagetieren, neue Lebensräume zu erobern. Das Westnil- und das Chikungunya-Virus seien schon in Ungarn, Österreich und Norditalien festgestellt worden.